Frankfurt am Main. Zum 1. April 2026 hat die KfW die Zinsen für mehrere Immobilienkredite angehoben. Betroffen sind insbesondere klassische Förderprogramme für den Erwerb von Wohneigentum.
Im Wohneigentumsprogramm (KfW 124) wurde der effektive Zinssatz auf rund 4 Prozent erhöht. Damit reagiert die Förderbank auf gestiegene Refinanzierungskosten sowie das weiterhin erhöhte Zinsniveau an den Kapitalmärkten.
Auch in weiteren Programmen zur Immobilienfinanzierung und Sanierung wurden die Konditionen angepasst. Für Kreditnehmer bedeutet das eine spürbar höhere finanzielle Belastung bei neuen Darlehen.
Unverändert bleibt jedoch die Strategie der KfW, gezielt Anreize für energieeffizientes Bauen zu setzen: In Programmen für klimafreundliche Neubauten und Sanierungen sind weiterhin vergleichsweise günstige Zinssätze möglich.
Insgesamt zeigt die Entwicklung, dass sich die Förderkredite der KfW stärker dem allgemeinen Bauzinsniveau annähern – auch wenn sie in vielen Fällen weiterhin unter marktüblichen Konditionen liegen.